Am Wochenende schon was vor?

Nein?! Oh, dann empfehlen wir Euch den Besuch im weltweit ersten Computerspiele Museum – oder zur weltweit ersten ständigen Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur in Berlin.

Computerspiele Museum, Foto: Metzner

Computerspiele Museum, Foto: Metzner

„Start Game – Press for two player operation – Rotate right – Rotate left – Thrust“ – für manchen sind das besonders vertraute Parolen, für manchen weniger, aber wer hat nicht schon mal ein Computerspiel ausprobiert?!

Das Computerspiele Museum Berlin hat am 21. Januar 2011 seine neue Dauerausstellung „Computerspiele. Evolution eines Mediums“ eröffnet und allein die Inszenierung der Räume an sich ist schon einen Besuch wert.

„I have seen the Future“- erhielt auf der Weltausstellung 1951, wer die Spezialmaschine „Nim“ ausprobiert hatte. Das Gerät könnt Ihr hier nicht nur anschauen, sondern sogar das Original ausprobieren!

Computerspiele Museum, Foto: Metzner

Computerspiele Museum, Foto: Metzner

An Tetris erinnert die sehr stimmige Gestaltung der „Wall of Hardware“. Hier gibt es Kisten, Dosen und andere Geräte zu bewundern, die einst oder noch immer Spielprogramme beherbergten. Ihr könnt den Weg von der so genannten Brown Box von 1969 bis zur heutigen XBox verfolgen.

Computerspiele Museum, Foto: Metzner

Computerspiele Museum, Foto: Metzner

Weitere geht es mit Computern, die als Ersatz eines Mitspielers, oder Gegenspielers bei Gesellschaftsspielen gelten – wie zum Beispiel die allseits bekannten und nicht unbesiegbaren Schach-Computer. Bei der Gambler Installation hier, dreht es sich ironischer Weise um „Mensch ärgere dich nicht!“

Kenner können Helden von einst und ihre Stars von morgen treffen – zum Beispiel auf der Treppe der Stars. Oder feststellen wie verschwindend klein man sein kann, wenn man versucht den Riesenjoystick zu bedienen.

Zum Nachdenken anregen, möchte die „PainStation“. Denn bei „Pong“ zum Beispiel wird das Versagen, oder besser gesagt: das verlieren des Balles mit körperlichen Strafen, wie Stromschlägen und dergleichen bestraft. Ist das noch OK, oder geht das schon zu weit?

Natürlich könnt Ihr die Spiele auch ausprobieren und sehen, was es alles schon gab und was es gibt. Mehr als 300 Exponate laden zum Zocken ein und zeigen zum einen die Kulturgeschichte und Entwicklung des Computerspiels und zum anderen, die des so genannten „Homo Ludens Digitalis“ – des digital spielenden Menschen.

Wie weit sind wir schon gekommen? Wie weit wird es gehen?

Computerspiele Museum

Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin
030-60988577
computerspiele@xhibit.de
www.computerspielemuseum.de

TS

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