Wenn es Sommer wird

Marshall stellt die wohl beliebtesten PA’s, also Leistungsverstärker für Elektroakustik, her, die es gibt. Jeder kennt den glänzenden Schriftzug auf den großen schwarzen Kästen. Nun haben sie auch ein echt lässiges Modell passend zum baldigen Sommer auf den Markt geworfen, das sich im Proberaum und auch auf der Bühne ganz gut machen könnte.

Marshall feiert 50. Firmenjubiläum und bringt ein ungewöhnliches Modell auf den Markt - einen Kühlschrank

Das neue Marshall Modell zum 50. Firmenjubiläum, www.marshallfridge.com

Für alle die Marshall nicht, oder nicht so gut kennen, hier ein kleiner Ausflug in die Geschichte:
Gegründet wurde die Firma Marshall von Jim Marshall aus Kensington. Der Musiker unterrichtete solche Größen, wie Mitch Mitchell, der dann bei Jimi Hendrix spielte, oder Mick Waller, den man von Little Richard kennt und auch Nicky Underwood, der in zur Band von Richie Blackmore zählte. 1960 eröffnete dieser Jim Marshall einen Musikalienladen und bastelte gleichzeitig in seiner Garage an so genannten Power Amplifiern, abgekürzt PA. Wie der Name schon sagt, sollen sie den Sound, genauer die akustische Leistung von Elektrogitarren und Bässen, aber auch anderer elektronischer Musikinstrumente verstärken.

Sechs Jahre bastelte Jim Marschall, bis er das erste 100 Watt Modell vorzeigte.  Er nannte ihn den „1959er“ und brachte auf seiner Front den glänzenden und geschwungenen Schriftzug „Marshall“ auf. 1981 geht dann der so genannte „JCM 800“ erfolgreich in Serie. Aus Sicht der Firma Marshall ist das berühmteste Modell der „2203“. Weitere sechs Jahre darauf, also nach 25 Jahren Firmengeschichte, im Jahr 1987, bringt Marshall die so genannte „Silver Jubilee“ Serie auf den Markt. Eine Weiterentwicklung ist das Modell „2555“. Erst 1996 kommen die Signature Modelle auf den Markt, für die zum Beispiel auch Gitarristen wie Slash ihre Namen leihen. Für das vierzigste Firmenjubiläum werden die erfolgreichsten PA’s wieder neu aufgelegt.

In diesem Jahr feiert die Firma Marshall das fünfzigste Firmenjubiläum und wahrscheinlich sind ihnen ihre Verstärker aus der Marshall Factory einfach nicht mehr genug. Sie haben doch tatsächlich die Herstellung von Kühlelementen outgesourct und die „Marshalfridge Inc.“ gegründet. Kühlelemente für einen Verstärker? Ja, Ihr habt richtig gelesen. Gut, man kann an das neue Modell aus dem Hause Marshall zwar keine Gitarren und Bässe anschließen, aber das coolste Marshall-Modell ist es in jedem Fall. Und wahrscheinlich ist das Gerät trotzdem sehr wichtig, um gute Musik zu machen, vor allem, wenn es Sommer wird und die Temperatur überall steigt.

Es ist ein Kühlschrank, bestens getarnt. Hier der Spot dazu:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=67EovwvJrC0[/youtube]

Quelle: Youtube (User:

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