Was macht eigentlich…?

Ein deutsches Drama: Christiane F. und die Kinder vom Bahnhof Zoo

Ein deutsches Drama: Christiane F. und die Kinder vom Bahnhof Zoo, Sky und Spegel Geschichte, 2013, www.dokfest-muenchen.de

Derzeit findet in München das DOK.Fest statt und auch in diesem Jahr gibt es wieder spannende Dokumentarfilme zu sehen. Besonders bei einem ist uns die altbewährte Rubrik „Was macht eigentlich…?“ 25 Jahre nach „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ zeigen uns Sky und Spiegel Geschichte einen Dokumentarfilm unter der Regie von Julia Driessen.

Ein deutsches Drama: Christiane F. und die Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist ein Film, der 25 Jahre später die Entstehung des Films über das deutsche „Drogenmädchen“ porträtiert, der Ende der 1970er Jahre ein ganzes Land schockierte. Wie geht das, fragten wir uns? Wie kann man so viele Jahre später ein Making-of skizzieren? Wir sehen bewegende Interviews mit den mittlerweile erwachsen gewordenen Kindern. Sie berichten, wie schwer es ist, Heroin-Sucht und Vergangenheit in den Griff zu kriegen, ihnen zu entsagen, sie hinter sich zu lassen. Material von damals und heute, das mit sensiblem Blick zusammengestellt und inszeniert wurde.

Eine gleichermaßen schockierende Wirkung, wie „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“, wird der Dokumentarfilm nicht haben, aber er ist eine gute Erinnerung oder Mahnung an das, was geschah und geschieht.

In diesem Sinne: Was macht eigentlich Christiane F.? Schaut es Euch an!

Ein deutsches Drama: Christiane F. und die Kinder vom Bahnhof Zoo
Regie: Julia Driessen
Kamera: Rainer Bauer, Jan Kerhart, Beatrice Mayer
Ton: Jens Burfeind
Schnitt: Hauke Ketelsen
Produktion: Sky, SPIEGEL TV
Länge: 50 min.

(550 Posts)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.