Virtuelle Museumsbesuche

Jetzt gibt es selbst für Couchpotatoes keine Ausreden mehr Kunstbanausen zu sein! Google landet den nächsten Coup und der heißt: Google Artproject.

Virtuelle Museumsbesuche - das Google Artproject

Virtuelle Museumsbesuche - das Google Artproject, Bild: Screenshot, www.googleartproject.com

16 Museen aus verschiedenen Ländern der Welt haben sich bereits am Artproject beteiligt und können nun von Euch virtuell durchwandert werden.

Mit dabei sind zum Beispiel die Staatlichen Museen zu Berlin, das Metropolitan Museum of Art und auch die Tate Britain aus New York, die National Gallery in London, das Museum Kampa in Prag, das Museo Reina Sofia in Madrid, sogar die Uffizien in Rom, das Schloß Versaille und auch die Eremitage aus St. Petersburg und die Tretjakow Gallerie aus Moskau und mehr. Leider sind die Münchner Pinakotheken, oder auch die Hamburger Kunsthalle, oder das Vitra Museum in Weil am Rhein nicht beim Artproject dabei, aber vielleicht stoßen sie ja noch dazu.

Die Entwickler von Google haben für das Projekt extra einen Rollwagen gebaut, der ähnlich der Street-View-Technologie, die Museumsräume abscannt und die Wiedergabe von 360°-Bildern möglich macht. Sogar tausende einzelne Meisterwerke könnt Ihr Euch per Mausklick näher betrachten. Ausgewählte Werke sind in einer Auflösung von 7 Milliarden Pixeln genauestens wiedergegeben. Ergänzend und vertiefend dazu werden Euch Erklärungstexte, Audio- oder sogar Videodateien geliefert. Eintritt kostet es – noch – keinen.

Anschauen solltet Ihr es Euch auf jeden Fall mal – solange es noch kostenfrei ist. Schließlich sind einige Ausstellungshäuser dabei, in die man nicht mal soeben an einem Donnerstagmorgen, oder -mittag oder -abend kommt, wenn man gerade Lust hat.

TS

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