Tipps für den Herbst

Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken, verkriechen wir uns gerne im heimischen Idyll. Herbst und Winter locken aber auch durchaus raus.

Tipps für Freizeitaktivitäten im Herbst

Hallenfieber im Herbst
Mittlerweile gibt es so viele Angebote in allen möglichen Hallen, dass man eigentlich jeden Herbsttag drinnen verbringen kann. Kletterhallen bieten warme – zum Teil auch stickige – Luft, aber auch die Möglichkeit ein echtes Glücksgefühl zu erleben. Wer Trübsal und Tristesse vergessen möchte, dem sei ein Schnuppertag empfohlen, bei dem man erste Kraxelerfolge feiern kann und noch dazu lernt, wie es richtig und sicher geht.
Nicht nur Kletterhallen, auch Indoor-Spielplätze schießen aus dem Boden, wie Pilze. In beinahe jeder Stadt gibt es einen. Kinder können sich hier einen ganzen Tag lang richtig austoben und Eltern sei die Mitnahme von Entspannungsmusik, sehr guten Kopfhörern und einem Liegestuhl empfohlen, um trotz des Tumultes mal richtig zu entspannen.

Aufguss, bitte!
Zieht Euch warm an, oder geht mal in die Sauna. Dann ist auch gleich die Abwehrkraft gestärkt und wenn es eine angenehme Sauna ist, trifft man sicher auch auf nette Leute. Zu beachten sind allerdings wichtige Punkte, wie nicht mit leerem oder vollem Bauch in die Sauna starten, nicht hektisch und laut sein, nicht einschlafen, und nach dem Verlassen der Sauna unbedingt abduschen oder ins Becken eintauchen. Um Euren Wasserhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen, solltet Ihr etwa einen Liter Wasser oder Schorle trinken – in keinem Fall Alkohol!

Hoch hinaus oder Weite erleben
Herbstwanderungen heben die Stimmung. Wer warm eingepackt, wind- und regengeschützt losstartet, wird einiges entdecken. Ihr könnt Material sammeln, um danach einen Bastelabend zu starten, einen Drachen zu bauen und fliegen zu lassen, oder einfach Euren Fotoapparat einpacken und eine Herbstserie schießen. Wer zum Beispiel im Herbst durch Weinberge wandert, kann bei der Ernte zusehen und im Weingut einen Federweißen kosten. Unterwegs in den Bergen oder auf  leichten Anhöhen, bietet eine Herbstwanderung oft ganz neue, ganz bunte Ausblicke und damit erfrischende Perspektiven. Unbedingt zu beachten ist die frühe Dunkelheit. Auch die Bergwacht warnt davor, denn ist es erstmal dunkel, wird es auch schnell kälter und der Boden gefährlich glitschig. Auch zu bedenken ist, dass bereits jetzt im Oktober viele Hütten schließen. Eigentlich immer, aber gerade im Herbst ist gutes Schuhwerk absolut notwendig.

Menschen und Umfeld studieren
Ausstellungsbesuche am regnerischen Herbsttag lohnen, sind aber unter Umständen auch anstrengend. Wer an einem kalten und nassen Sonntag im Herbst in ein Museum gehen möchte, sollte sich auf viele Menschen einstellen, die genau die gleiche Idee hatten. Aus der Not eine Tugend zu machen und ins Museum zu gehen, um Menschen zu studieren lohnt sich dann aber in jedem Fall. Einige Städte bieten auch besondere Herbstausstellungen auf dem Messegelände so zum Beispiel Kassel, Leipzig, Hannover, Heidelberg, oder auch Frankfurt und Stuttgart. Oft gibt es Handwerk, verschiedene regionale Produkte, Kunst und mehr zu sehen.

Ausflug in den Pott
Bald ist das Kulturhauptstadtjahr vorbei. Wer es noch immer nicht ins Ruhrgebiet geschafft hat, der sollte sich sputen. Auch im Herbst bietet Ruhr.2010 noch richtig viel. Zu den drei Hauptthemen Mythos, Metropole und Europa gibt es jeden Tag einiges im Angebot. Bis Ende des Jahres laufen noch über 2000 Veranstaltungen. Die Landesgartenschau in Hemer zeigt zum Beispiel europäische Färbergärten: „Weg der Farben“ – Heimische und afrikanische Färberpflanzen, das Festival der Kulturen wartet mit bunten Erlebnissen auf, im Kunsthaus Essen dreht sich alles um das „GrenzGebietRuhr“, oder Ihr könnt versuchen den „Mythos Ruhr“ zu begreifen und „starke Orte“ zu sehen. Durchforstet einfach mal den Veranstaltungskalender.

Sonst noch was? Sicher einiges! Postet Eure Tipps, damit wir alle gut durch den Herbst kommen.

TS

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