Schauspiel Frankfurt 2012

„Sein oder Haben“, so das vielversprechende Motto der Spielzeit 2011/12 am Schauspiel Frankfurt. Was Euch nun der zweite Teil des Spielplans für Premieren bietet? Schauen wir mal.

"Sein oder Haben" im Schauspiel Frankfurt 2012Für alle Freunde der großen Namen, liegt natürlich auf der Hand, dass das Motto eine Färbung von  „Sein oder nicht Sein“ des Herren Shakespeares hat. So startet dann zwar nicht „Hamlet“, aber immerhin schickt das Schauspiel Frankfurt seinen „Kaufmann von Venedig“ ins Rennen.

Der Kaufmann von Venedig
William Shakespeare
Regie Barrie Kosky
Premiere 14. Januar 2012

Nur drei Tage später steht die nächste Premiere an: Iwanow von Anton Tschechow feiert am 17. Februar 2012 Premiere und entführt uns in das Drama um einen hochverschuldeten Gutsbesitzer, der zuerst seine Frau in den Tod treibt, dann die Hochzeit mit einer anderen scheut und schließlich…ja schließlich müssen wir uns auch hier die Frage nach „Sein oder Haben“ stellen und was das alles eigentlich bedeutet.

Iwanow
Anton Tschechow
Regie Christoph Mehler
Premiere 17. Februar 2012

Kaum haben wir das Drama verdaut, wartet auch schon das nächste auf uns und das ist auch noch eine Uraufführung. René Pollesch schickt uns mit seinen Schauspielern ins Ungewisse und lässt uns um die Fragen Kreisen, was eigentlich Hülle und Wesen, äußere und innere Werte und Schönheit ausmachen.

Wir sind schon gut genug!
René Pollesch
Regie René Pollesch
Uraufführung 03. März 2012

„Was möchtest du haben? Sprich!“, heißt es in Oscar Wildes Salomé während es sich um das „Sein“ oder das „Haben“ von Leben und Liebe dreht…Träumerei! Aber es ist ja in dieser Welt auch mal ganz schön, den harten Boden der Realität für eine Zeit lang zu verlassen. Also nichts wie hin!

Salomé
Oscar Wilde
Regie Günter Krämer
Premiere 24. März 2012

Lachen, weinen, schütteln, schreien…Auch mal wieder Lust so richtig Emotional zu sein und in der Antike zu schwelgen? Dann ist es nicht schlecht, sich Medea von Euripides anzuschauen und sich der Inszenierung von Michael Thalheimer versuchen hinzugeben.

Medea
Euripides
Regie Michael Thalheimer
Premiere 14. April 2012

Oder ihr begebt Euch mit Professor Unrat in den Nachtclub „Der blaue Engel“ und lasst es dort mal so richtig krachen. Jorinde Dröse inszeniert das Stück, das Heinrich Mann unter dem Titel „Professor Unrat oder das Ende eines Tyrannen“ schrieb und Josef von Sternberg 1929 verfilmte. Er gab damals Emil Jannings und Marlene Dietrich die Hauptrolle. In ihrer Rolle der Lola trällert Marlene Dietrich: „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Das dürfte Euch ja nicht ganz unbekannt sein und passt prima in den „Wonnemonat“ Mai

Der Blaue Engel
nach dem Roman »Professor Unrat« von Heinrich Mann und dem Film »Der blaue Engel« von Josef von Sternberg
Regie Jorinde Dröse
Premiere 24. Mai 2012

Und das ist nur das, was im Schauspiel im großen Haus. Was Euch das Schauspiel in Frankfurt sonst noch so bietet erfahrt Ihr auf deren Seite.

Wir wünschen Euch viel Freude und beeindruckende Erlebnisse und gute Gedanken zum Thema „Sein oder Haben“.

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