Samenbomben

Haben wir Euch gerade erst auf den Geschmack der erwachenden Stadt gebracht, gibt es auch schon die nächste Idee. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt sich im Samenbomben-Wurf zu üben, damit dann ab Mai alles schön bunt blüht. Aber bedenkt: Deine Freiheit hört da auf, wo die eines anderen beginnt. Also nicht wahllos bombardieren.

Samenbomben auf triste Flächen schmeißen und die Welt wird buntBei uns vor dem Haus, da ist es grün. Aber eben nur grün. Ein trostloser Spielplatz, Rasen, eine Tanne – die muss wohl hierzulande in jedem Garten stehen – und ein paar Büsche und Bäume. An einer Ecke hat sich eine Mieterin ein kleines Idyll geschaffen und Blumen gesät. Zu Ostern kommen schon vor ihrem Fenster lustige Narzissen und Osterglöckchen heraus. Ab Mai blüht das kleine Eck in allen Farben, die Blumen bieten können. Das ist doch toll! Und bis jetzt hat auch noch keiner drübergemäht.

Entweder Ihr kauft Euch beim nächsten Supermarktausflug diese kleinen Blumensamenbeutelchen und streut sie direkt auf einen Fleck, wo Blumen wachsen können, oder Ihr versucht Euer Glück mit Samenbomben. Samenbomben könnt Ihr entweder selbst bauen, oder bestellen. Etwas getrocknete Erde und etwas Ton, werden zu einer Kugel geformt. Ins Innere der Kugel kommen dann verschiedenste Blumensamen. Fertig. Nun kann man die Samenbombe dorthin werfen, wo Blumen wirklich schön wären und keiner darunter leidet – Wer könnte denn unter Blumen eigentlich leiden?

Naja, dann jedenfalls braucht Ihr etwas Geduld und etwas Regen, damit die kleinen Samen aktiv werden, keimen und dann nach ein paar Tagen oder Wochen lustige bunte Blumen hervorbringen und das grau und etwas grün fröhlicher machen. Im „hippen“ Berlin nennt man das übrigens Guerilla-Gardening, haben wir uns sagen lassen. OK.

Samenbomben bestellen kann man bei kuenstlerohnenamen.de

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