Reif für die Insel! – Korsika

So schwer war die Entscheidung zugegebenermaßen nicht, auf eine Insel zu fahren, die den Beinamen „Ile de la Beauté“, also „Insel der Schönheit“ trägt. KORSIKA. Gut, einziges Manko: Wir sprechen lieber Englisch, Italienisch, Spanisch oder Hände, Füße, Gestik, Mimik. Trotzdem kein Grund daheim zu bleiben! … Und schließlich liegt Schönheit ja im Auge des Betrachters und das gilt es zu überprüfen.

Westküste von Korsika – Île de la Beauté, Bild: Tobias Volke

Die Insel Korsika liegt im Mittelmeer und ist sowohl von Italien, als auch von Frankreich mit der Fähre zu erreichen. Die Air France fliegt von vielen Flughäfen natürlich auch hin. Mutige segeln auf eigene Faust.
Von oben sieht Korsika ein bisschen aus, wie eine zur Faust geballte Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger.

Deutlich zeichnen sich die Kämme der hohen Berge und die zum Teil weich zur Küste auslaufenden Täler ab. Reist man mit dem Schiff, so erhebt sich die Insel kräftig und beeindruckend je näher man ihr kommt und immer deutlicher zeigt sich der spannende Wechsel zwischen schroffen Klippen, lang ausgedehnten Sandstränden und kleinen Buchten. Wie Schnitte in den beigeroten Fels sind bald auch Küstenstraßen zu erkennen, die zu den verschiedenen Orten und zwischen die verschiedenen Berge führen.

Bastía - die Hafenstadt und für viele erstes Ziel

Bastía – die Hafenstadt und für viele erstes Ziel, Bild: Tobias Volke

Auf einer Fläche von 8.680 Quadratkilometer leben etwa 306.000 Einwohner in der Hauptstadt Ajaccio, aber auch in der Stadt Corte im Landesinnern, in anderen Städten, wie Bastia, Ile Rousse, Calvi, Bonifacio, Sartène und natürlich auch in Dörfern in den Tälern, in den Bergen und an den Küsten.

Von der nördlichsten Spitze des Cap Corse aus, bis ganz in den Süden der Insel sind es nur 183 Kilometer Distanz. Vom wilden korsischen Westen bis in den, an den Küsten flachen Osten sind es etwa 83 Kilometer Distanz – was in keinem Fall bedeutet, dass man mit dem Auto in knapp zwei Stunden einmal von Norden nach Süden und in knapp einer Stunde einmal von Osten nach Westen gefahren ist! Dafür sind die korsischen Straßen, die sich über die Berge und durch die Täler schlängeln nicht gemacht.

Umtriebige Städte, ruhige Dörfer, sehr hohe und kleine Berge, flache Täler, abwechslungsreiche Flüsse und am Meer: weiße Sandstrände und schroffe Klippen mit spannender Unterwasserwelt – Korsika scheint für jeden etwas zu bieten. Und obwohl täglich viele Flugzeuge und Fähren Passagiere bringen und wieder aufs Festland mitnehmen, wirkt die Insel nicht überlaufen und die Korsen scheinen sehr entspannt. Wir schauen uns um und werden Euch von unseren Eindrücken berichten. Wir sind nämlich Reif für die Insel!

Reisezeit und Reiseart – Korsika

 

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