Operation Gold

Ein Teil des Tunnels, der heute zwischen den Stadtbezirken Neukölln und Treptow verlaufen würde.

Ein Teil des Tunnels, der heute zwischen den Stadtbezirken Neukölln und Treptow verlaufen würde. Dokumentation, 14. April 2014, 20:15 Uhr 3Sat

Während des Kalten Krieges entstand 1954 ein britisch-amerikanische Spionage-Unternehmen mit dem Namen „Operation Gold„. Mitten in Berlin sollte unbemerkt ein Tunnel gegraben werden, der bis unter den sowjetischen Sektor reicht. Dort wollte man die Telefonkabel anzapfen und Gespräche  in die Sowjetunion abhören. Anfang 1955 ist die Truppe soweit vorgedrungen, dass die Kabel in Reichweite sind und von britischen Spezialisten so manipuliert werden können, dass niemand etwas merkt. Für die Auswertung der dann stattfindenden Informationsflut werden 650 Übersetzer und Analysten gebraucht. Am 21. April 1956 jedoch gab es einen Wassereinbruch und die Sowjets müssen deshalb die Kabelschächte untersuchen. Die „Operation Gold“ wird entdeckt und beendet.

Die Dokumentation unter dem gleichnamigen Titel, Operation Gold“ läuft am Montag, 14. April 2014 ab 20.15 Uhr auf 3 Sat und versucht die Geschichte eines der spektakulärsten, aufwendigsten und erfolgreichsten Spionageunternehmungen so anregend, wie möglich zu erzählen und kreist um die Frage, seit wann Moskau wirklich über alles informiert war. Auch Beteiligte, die von ihrer Schweigepflicht entbunden sind, kommen zu Wort.

Hört meine Freiheit nicht eigentlich da auf, wo die eines anderen beginnt?

Schaltet ein!

Operation Gold – Spione unter Berlin
Dokumentation, D 2012
14. April, 20:15 Uhr, 3 Sat
Laufzeit: 45 Minuten

Und übrigens: Im Alliiertenmuseum in Berlin, könnt Ihr Euch einen Teil des Tunnels und seiner Geschichte anschauen.

Alliiertenmuseum
Clayallee 135
14195 Berlin
030/818199-0
www.alliiertenmuseum.de
Täglich außer montags geöffnet von 10.00 – 18.00 Uhr.
Eintritt frei

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