Kleider machen Leute

Dies ist im neuen Buch „Fashion:Box“ zu sehen, das Antonio Mancinelli zusammengestellt hat. Bei ihm dreht es sich um Modeklassiker und ihre Stars und wie es heißt von der Jeans bis zum kleinen Schwarzen.

Antonio Mancinelli „Fashion:Box. Modeklassiker und ihre Stars –  Von der Jeans bis zum Kleinen Schwarzen“ Verlag Dumont, 2010

„Die Mode ändert sich, der Stil bleibt“, sagte einst Coco Chanel und wenn wir durch diesen zauberhaften Schmöker blättern, sehen wir, was sie meint. Schönheit ist subjektiv, wahrscheinlich gibt es nichts Subjektiveres. Mode ist ein Diktat, ein Phänomen. Stil ist ebenso wie ein Talent: Entweder man hat es, oder man hat es nicht.

Ein Modestil allerdings zeichnet sich durch bestimmte Strömungen aus und steht für etwas, was sich aus dem Mainstream absetzt und einen eigenen Weg einschlägt: Ein besonderer Schnitt, ungewohnte Farben, neue Stoffe und Materialien, ungeahnte Kombinationen…

Was richtig gut ist, setzt sich durch und was noch dazu zeitlos ist, wird zum Klassiker. Aber kann es zeitlose Mode überhaupt geben? Das klingt paradox. Und machen eigentlich die Klamotten Menschen zu Stars, oder die Stars erst die Klamotten zum echten Modetrend oder Klassiker? Vielleicht hilft uns ja Antonio Mancinelli mit seinem Schmöker „Fashion:Box“ auf die Sprünge.

In 400 Fotografien und Filmbildern zeigt er uns, was seiner Meinung nach die großen Klassiker der Mode seien und eben die Stars, die sie unsterblich gemacht haben. Was es mit den „Stars“ auf sich hat, das haben wir schon in Ikone Marylin Monroe näher betrachtet. Nun geht es darum, das kleine Schwarze, eine einfache weiße Bluse, eine Blue Jeans, oder auch den Bikini, die Hotpants, den Mini, die Korsage, den Trenchcoat und was es sonst noch alles auf dem Modemarkt gibt, unter die Lupe zu nehmen.

Also, machen Kleider Leute, oder Leute Kleider?

Viel Spaß beim Schmökern.

Antonio Mancinelli
„Fashion:Box. Modeklassiker und ihre Stars –
Von der Jeans bis zum Kleinen Schwarzen“

Verlag Dumont, 2010

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