Jubel, Trubel, Heiterkeit

…im Museum für Moderne Kunst, denn im Juni 1991 öffnete es erstmals seine Pforten. Nun ist es gerade 20 geworden und wir dürfen die Exponate der ersten Stunde wieder sehen.

MMK 1991-2011 – 20 Jahre Gegenwart

MMK 1991-2011 – 20 Jahre Gegenwart, http://www.mmk-frankfurt.de

Wie damals. Das Museum für Moderne Kunst entwickelte von Anfang an einen gewissen Sog auf uns. Allzugern schlenderten wir durch die Räume und kamen hier erstmals in Kontakt mit Nam Jun Paik und Bill Viola, dessen „Stopping mind“ uns sehr beeindruckte und lange nicht loslassen wollte. Die „Tischgesellschaft“ von Katharina Fritsch oder Stephan Balkenhohls „57 Pinguine“, nie werden wir diese Exponate vergessen, sind wir doch immer wieder, bei jedem Besuch im Tortenstück zaghaft um sie gewandelt und haben gerätselt, antworten auf unsere Fragen gesucht. Auch Claes Oldenburgs, „Bedroom Ensemble Replica“ und Roy Lichtensteins Bild “Yellow and Green Brushstrokes”, müssen wir erwähnen.

Zum ersten Mal seit der Eröffnung des Tortenstücks von Architekt Hans Hollein, nahe des Domes, können wir nun die einzigartige Sammlung des Museums der 1960er Jahre bis ins heute sehen. Insgesamt sind das 4500 Werke, die alle auf einmal sicher nicht in das Haus passen würden. Platz wurde dank des angeschlossenen MMK Zollamt und dem Gebäude des MainTor-Areals am Mainufer geschaffen.

Bis 9. Oktober habt Ihr noch Zeit Euch die Sammlung des MMK anzuschauen und die drei Häuser in Augenschein zu nehmen. Das Haus am MainTor-Areal auf dem ehemaligen Degussa-Gelände wird allerdings danach abgerissen. Die Frankfurter ahnen, was danach dort entsteht.

MMK 1991-2011 – 20 Jahre Gegenwart

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