IAA 2011 – VW

In Frankfurt am Main trifft sich die Welt des Automobils und wir waren für Euch schon mal schauen, was los ist.

IAA  2011 in Frankfurt am Main, Bild: Joachim Seyffert

IAA 2011 in Frankfurt am Main, Bild: Joachim Seyffert

Also, wer auf die IAA will, sollte früh aufstehen und ordentlich Energie haben. Schon jetzt bei den Presse- und Fachtagen war es brechend voll. Wir empfehlen Eingang Tor 9, da dieser nicht so hoch frequentiert ist, wie die anderen. Seid Ihr dann drin, solltet Ihr zuallererst den Audi-Pavillon ansteuern, denn sicher wird der morgen aus allen Nähten platzen. Dann lohnt sich ein Abstecher zu BMW und Mini und auf dem Weg könnt Ihr noch die Halle der Elektromobile mitnehmen. Dort bekommt Ihr einen guten Überblick, über das, was es gibt und werdet feststellen, dass Opel die einzigen deutschen Automobilhersteller sind, die schon in Serie gehen. Eine super Alternative ist der Elektroroller Etropolis, der nicht nur echt praktisch und günstig ist, sondern auch noch verdammt gut aussieht. Auf den Freiflächen könnt Ihr Autos Probe fahren, einiges ausprobieren und Euch entspannen. In einer Serie zur IAA zeigen wir Euch, was Ihr nicht verpassen solltet.

Wagen für das Volk – oder der neue UP!

Der VW E-UP!

Der VW E-UP! , Bild: Joachim Seyffert

So könnte der Motor des E-UP! mal aussehen

So könnte der Motor des VW E-UP! mal aussehen. Bild: Joachim Seyffert

Eine kleine Sensation bekommen wir bei VW leider nicht zu sehen. Der neue UP! ist niedlich und verbraucht etwa 4,2 Liter auf 100 Kilometern. Der neue UP! scheint also einfach ein kleiner Kleinwagen, kleiner als der Fox. Als Elektrofahrzeug gibt es den UP! noch nicht, er wird als Konzept vorgestellt und natürlich war hier der meiste Andrang. Alle wollten wissen, welche Reichweite er haben wird, wie er funktioniert und welche Geschwindigkeiten er erzielen wird. Der junge Mann, der für den E UP! zuständig war, versuchte all unsere Fragen zu beantworten. Vom VW-Konzern gab es leider keine Informationen, keinen Flyer, kein Datenblatt, nichts weiter. Der junge Mann hat sich selbst informiert, wie so ein E-Auto funktioniert. Schade.

Karl der Käfer

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Der VW Beetle des 21. Jahrhundert – mehr wie der alte, Bild. Joachim Seyffert

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VW Käfer des 21. Jahrhundert – Das Modell Fender, Bild: Joachim Seyffert

Echt Punkten konnte VW bei uns mit dem neuen Käfer. Colanis Strich ist ihm glücklicherweise wieder anzusehen. Das „Baby-Spielzeugauto-deidei-Image“ und die lästige Blumenvase sind verschwunden. Der Käfer ist wieder erwachsen und er sieht wirklich scharf aus! Mit mehreren Modellen kommt er – zum Beispiel mit einer extra Designreihe und einem Fender-Beetle – auf den Markt. Die Innenausstattung bietet alles, was ein Erwachsener braucht: nicht zu viel, keinesfalls zu wenig. Er ist vorne, wie hinten, komfortabel und klar durchdacht. Allerdings ist auch hier kein alternativer Antrieb in Sicht, lediglich ein durchschnittlicher Benzin-, oder Diesel-Verbrauch.

Nils – der Statistik wegen

VW Nils - eine Studie für ein Kabinenauto

VW Nils – eine Studie für einen Kabinenroller, Bild: Joachim Seyffert

Wohl um der Vereinzelung in unserer Gesellschaft ein Vehikel zu geben, haben sie uns noch den kleinen „Nils“ vorgestellt. Nils ist ein Einsitzer-Konzept-Auto (chen), ein Kabinenroller für Pendler mit zwei Flügeltüren links und rechts, drei Meter lang und einen Meter vierzig breit. Laut einer Statistik sollen nämlich die meisten Pendler noch immer mit dem Auto fahren und leider zumeist allein. Deshalb könnte man ja auch gleich einen Einsitzer nehmen, dachte VW. Auch Nils soll – sollte er jemals gebaut werden und nicht nur Studie bleiben – einen Elektroantrieb haben. Bisher munkelt man, dass er dann eine Reichweite von etwa 65 Kilometern haben wird. Von seinem Style her, erinnert er uns ein klein wenig an die Playmobil-Mond-Buggys aus unserer Kindheit und wir vermuten, dass der Designer, der für den „Baby-Spielzeugauto-deidei-Image“-Beetle 1997 verantwortlich war, in Nils einen neuen Freund  gefunden hat.

Ohweh, VW! Ihr habt uns nicht vom Hocker gerissen, so lassen wir uns nachdenklich in die Sitting-Bull-Sitzsäcke sinken, denn auch unsere Probefahrt von Euren E-Autos – die noch nicht seriell gebaut werden – wurde wegen eines Großkunden schlichtweg abgesagt. Als Entschuldigung dafür gab es ein Lächeln der Hostess und sonst nichts.

Weiter geht es bei SEAT und natürlich mit dem spektakulären Pavillon von Audi, natürlich kommen auch die anderen großen Marken nicht zu kurz.

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