Harry Rowohlt liest Mark Twain

100 Jahre mussten wir warten, denn Mark Twain höchstpersönlich wollte nicht, dass seine Autobiographie vorher veröffentlicht wird. Aber jetzt sind die 100 Jahre um und daher soll das jetzt schon ein Sensationserfolg sein. Nun ja, wir sind auch mal gespannt und schauen uns in der Zwischenzeit den Trailer an wo uns Harry Rowohlt das letzte große Werk von Mark Twain vorliest.

In dieser Autobiographie werde ich stets im Hinterkopf behalten, dass ich aus dem Grab spreche. Ich spreche buchstäblich aus dem Grab, denn wenn das Buch aus der Druckerpresse kommt, werde ich tot sein. Jedenfalls werden – um genau zu sein – neunzehn Zwanzigstel des Buches erst nach meinem Tod in Druck gehen.[…] Mir schien, ich könnte so frank und frei und schamlos wie ein Liebesbrief sein, wenn ich wüsste, dass das, was ich schreibe, niemand zu Gesicht bekommt, bis ich tot und nichtsahnend und gleichgültig bin. (Mark Twain)

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