Gillian Wearing

Gillian Wearing, Self Portrait at 17 Years Old, 2003 © Gillian Wearing, Courtesy Maureen Paley, London

Gillian Wearing, Self Portrait at 17 Years Old, 2003 © Gillian Wearing, Courtesy Maureen Paley, London

Bis 7. Juli 2013 zeigen die Werke von Gillian Wearing im Museum Brandhorst München, was wir nicht sehen, wenn unser Blick nur oberflächlich über unsere Mitmenschen streift. Gillian macht soziale Beziehungen sichtbar.

Zu sehen ist die erste große Retrospektive zum Werk von Gillian Wearing in Deutschland. Seine fotografischen Arbeiten und Filminstallationen sind über insgesamt neun Ausstellungsräume verteilt. Seine Themen: Eigenwahrnehmung und Außenwirkung, Privatheit und Öffentlichkeit, Wahrhaftigkeit und Projektion, Inszenierung, Kommunikation – oft auf einem schmalen Grad zwischen Balance und dysbalance. Seine Bilderserie mit dem Titel »Signs that Say What You Want Them to Say and Not Signs that Say What Someone Else Wants You to Say« (»Schilder, die sagen, was du mit ihnen sagen willst, und nicht Schilder, die sagen, was jemand anderes will, das du es mit ihnen sagst«) zeigt Kontrolle und Kontrollverlust zugleich. Dass man nicht nicht kommunizieren kann, zeigt eindrucksvoll die Bewegtbildsequenz »Sixty Minute Silence«, denn aus den abgefilmten Menschen werden Akteure ohne Aktion.

Wie ticken wir eigentlich?

Gillian Wearing
21. März bis 7. Juli 2013
Eine Ausstellung der Pinakothek der Moderne im Museum Brandhorst München, in Kooperation mit der Whitechapel Gallery, London, und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Museum Brandhorst
Theresienstraße 35 a
80333 München

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