Filmfest München 2011 – viele kleine Schritte

können Großes erreichen. Der zeitgenössische Film hat ein bisschen die Perspektive der Kinder aus den Augen verloren, vielleicht ist es auch darum so schwer die „Kleinen“ zu verstehen. Das Filmfest München rückt ab dem 24. Juni 2011 die Kinder unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt. Aber das ist noch lange nicht alles!

Filmfest München 2011  - viele kleine Schritte

Filmfest München 2011, Bild: Christian Rudnik, www.filmfest-muenchen.de

Zwischen dem 24. Juni und dem 02. Juli 2011 steht München Kopf, denn dann ist wieder Filmfest München. 237 Beiträge wurden eingereicht und es wird – so heißt es – das Letzte sein, das seinen Schliff von Festivalleiter Andreas Ströhl bekommen wird. Platz machen für Jüngere braucht er nicht, denn vom Greisendasein ist er weit entfernt. Aufmerksamkeit für die Kleinsten allerdings, dass ist jetzt trotzdem wichtig!

In diesem Jahr sind Kinder, oder besser gesagt Kinderfilme, im Mittelpunkt. Autoren, Regisseure, Sender, überhaupt die Gesellschaft wird mit der Frage konfrontiert, wie sie mit Kindern umgeht. Der Blick nämlich durch heutige Kinderaugen wird im Film tatsächlich zu selten bemüht. Rosenmüller hatte sich mit „Wer früher stirbt, ist länger tot“, getraut. Eine Welle konnte er leider nicht ins Rollen bringen. Markt und Profit und altbekannte Märchen,  stehen stattdessen ganz oben auf der Produzentenliste.

Neben den Kindern sind auch Frauen ein wichtiges Thema. Klar: Starke Frauen machen Angst, wirken für Manchen wie eine Bedrohung, für Jungfilmer allerdings scheinen sie ein Quell der Inspiration. So widmet sich vor allem der Nachwuchs, der immernoch lodernden Debatte.

Und wer immer schon Brad Pitt vor dem ganzen „Brangelina-Wahnsinn“ sehen wollte, dem sei die Retrospektive Tom DiCillos empfohlen. In „Johnny Suede“ dreht es sich um den damals erst 28 Jahre alten Brad – The Beauty – Pitt, der am Anfang seiner Hollywood Karriere stand und Angelina noch nicht derart zugetan war. Lecker!

Ein bisschen John Malkovich, seine Arbeit und natürlich, was dabei herauskam können wir uns mit sicherlich vielen anderen Fans und Kunstfreunden vor Augen führen.

Ihr seht, wenn es soweit ist, dann ist in jedem Fall gutes Timing gefragt und um nichts zu verpassen, solltet Ihr unbedingt den Festivalplaner zu Rate ziehen. Wer nicht dabei ist, ist raus. Damit aber keiner etwas verpasst, liefern wir gerne ein paar Eindrücke direkt vom Festival und bis dahin sind wir voller Vorfreude, auf das, was uns dann erwarten wird.

TS

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