Es werde Licht – Luminale 2012

Gestern, am 15. April 2012 eröffnete im Rhein-Main-Gebiet Parallel zur Fachmesse Light + Building wieder die Luminale. Auch dieses Jahr hat das Lichtkunstspektakel einiges zu bieten und zudem gibt es ein zukunftsweisendes Motto: green digital light.

Luminale 2012 in Frankfurt am Main

Luminale 2012 in Frankfurt am Main, www.facebook.com/luminapolis

Vor allem in Frankfurt am Main und Offenbach am Main könnt Ihr Lichtinstallationen von internationalen Künstlern aus London, Amsterdam oder auch Lyon anschauen und die Arbeiten von Nachwuchs-Lichtkünstlern bestaunen.

Die Luminale 2012 oder auch Biennale der Lichtkultur genannt, findet zeitgleich zur Weltleitmesse für Licht und Architektur, der Light+Building statt.  Bis 20. April 2012 könnt Ihr in den Abend- und Nachtstunden durch Frankfurt und Umgebung ziehen, oder Euch vom Luminale Shuttle kutschieren lassen und rund 170 Veranstaltungen besuchen – darunter einige, die ihr nicht verpassen solltet.

Der Frankfurter Palmengarten ist Treffpunkt der internationalen Künstler während der Nachwuchs aus der HFG Offenbach die alte Heyne Fabrik am Mainufer bespielt. Ebenfalls einen Augenblick wert ist die Betrachtung des Licht-Schiffes am Mainufer unweit des Städels. Auch in diesem Jahr zeigt die FH Mainz mit Unterstützung von Zumtobel wieder eine interaktive Lichtskulptur.

Projektionen stehen ebenfalls hoch im Kurs. Beim Senckenberg Museum, nahe des alten Bockenheimer Uni-Campus könnt Ihr eine raumgreifende Ambient-Light-Sound Inszenierung von Philipp Geist erleben. Bei einem Spaziergang über die Zeil seht ihr eine bespielte Medienfassade von der Zeil-Galerie bis zur Sparda-Bank.  Wenn Ihr schon an der Hauptwache seid, solltet Ihr natürlich das Werk „OVO“ der belgischen Designer-Gruppe ACT lighting nicht verpassen. Am Börsenplatz wurde eine Art Medien-Iglu aufgebaut, für das die Software-Künstler der Frankfurter Meso-Gruppe die Programmierung machten.

Innovation und Technik und ihre verschiedensten Steuerungs- und Einsatzmöglichkeiten werden in den Werken getestet und inszeniert. Die Luminale hat sich zu einer Art Licht-Labor gemausert und während wir spannende Lichtkunst zu sehen bekommen, profitiert die Branche von den unkonventionellen Anwendungen ihrer Produkte oder Prototypen in oft spektakulären Projekten der Künstler. In diesem Jahr drehen sich die Installationen vor allem um digitales Licht, um LED’s und ihre Möglichkeiten. Organische LED’s, sogenannte OLED’s und der Schwerpunkt oder das Motto scheint generell „green digital light“ zu sein.

Bis 20. April habt ihr die Gelegenheit Euch in Frankfurt am Main und Umgebung die Erleuchtung zu holen.

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