Ein Tag an der Isar – Ein Abend mit Stefan Zinner

Er ist echt und wahr und macht richtig Laune. Zinner’s  Family Business solltet Ihr auf keinen Fall verpassen!

Eigentlich wollten wir ja mal wieder bloß ganz spontan an die Isar. Fluks kam zu Snacks uns Getränken auch Grill, Grillgut, ein ganzes Huhn, Holzkohle und natürlich die nötigen Waffen – also Teller, Messer und Gabel – dazu. Wie gut, dass wenigstens mein Fahrrad einen Gepäckträger hat. Voll beladen, aber trotzdem irgendwie cool, machten wir uns also auf den Weg. Der Tag an der Isar war wunderbar. Kaiserwetter, geradezu Sommerhitze, gute Musik auf den Ohren, ein Feuer direkt am Wasser über dem auf dem Grillrost leckere Bratwurstschnecken brutzeln. Als der Abend hereinbrach machten wir uns umgedreht  – nur etwas leichter – glücklich und völlig entspannt auf den Heimweg. Feierabendbier? Nein, aber ein gepflegtes Nickerchen und die Welt ist schön.

So gegen sieben wurde uns schlagartig bewusst: Wir haben ja Theaterkarten! Also, auf die Räder uns los nach Schwabing zum Theater…und so fort! Stefan Zinner: Family Business. Und noch auf der Hetzjagd mit dem Radl durch die Stadt hatten wir nicht geahnt, wie sehr uns dieser Mann den Abend noch versüßen sollte.

Stefan Zinner - Family Business
Schon als er die Bühne betrat, war er so was von präsent, wie kaum ein anderer. Er eroberte die Herzen seiner Zuschauer im Sturm, einfach, weil er ist, wie er ist und spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist: echt und wahr und richtig lustig. Der gstandene Niederbayer bedient so wenige Niederbayerische Klischees, was vielleicht daran liegt, dass er nun schon eine Weile in „Minga“ lebt.

Als „Silberrücken“ des Zinnerrudels wurde er von seiner Frau „in die Elternzeit gegangen“ und berichtet als verantwortlicher Rudelführer von Businesskaspern die es sich zur Aufgabe gemacht haben ihre Kinder zu überwachen, zu überfördern und – wie sollte es auch anders sein – zu überfordern. Unvergessen: Attila der Hunnenkönig, der mit seiner Blechschaufel über den Spielplatz zieht und seinen vermeintlichen Gegnern die Köpfe abschlägt, bis einzig die Osmanen ihn mit geballter Überzeugungskraft alle Macht entreißen.  „…Lassen wir sie es unter sich ausmachen, das macht sie stark…“

Aber – und hier schließt sich der Kreis zu unserem kurzen Bericht über den „Spontan“-Ausflug zur Isar – er macht uns auch unweigerlich klar, wie es so ist im Rudelalltag: „Las den Blasebald zu Hause, wir haben doch den Papa“. Unser vollstes Mitgefühl bekommt Zinner bei seiner Schilderung, wie er „der Silberrücken“ als Sherpa seines Rudels – und auch als solcher beladen – spontan ein bisschen an die Isar ziehen muss, bei einer kleinen Anhöhe ins Trudeln gerät, wegen der Überladung nach hinten kippt und nur durch die Mithilfe einer Dame mit Jeep und Seilwinde wieder auf die Beine kommt. Was macht man nicht alles zum Wohle des Rudels. Hätte er auch in dieser Sache Heiko einspannen sollen? Schließlich muss er ohnehin amüsante Strafarbeit erledigen…

Da helfen ihm auch die Urzeitkrebse nichts, die sein Sohnemann feinsäuberlich im Glas gezüchtet hat. Die nämlich hat – als er die Wüste Gobi auf seiner Zunge trug – versehentlich getrunken, also die Urzeitkrebse. Na und jetzt hängen sie wohl verzweifelt in seinem Magen-Darm-Trakt fest und halten sich und ihn bei Laune…

Wo soll das alles hinführen? Da hilft auch kein Abführen es funzt oder es funzt nicht. Töröööööö!

Singen und Gitarrespielen kann der Herr Zinner übrigens auch noch: Hört doch mal rein!

Ob mit oder ohne Rudel: Geht hin und schaut Euch den Zinner an. Er ist echt eine Wucht!
Und noch dazu wisst Ihr Auto- oder Isarfahrten etwas mehr zu schätzen, wenn Euch klar wird, welch kleines Gepäck Ihr doch dabei habt ; )

Danke, Stefan Zinner!

Stephan ZINNER
„Family Business“
(Schuld war nur der Krokodilmann)

Weitere Termine findet Ihr unter Zinner’s Tourplan

TS

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