Das Überleben des Kunstkiosks

Während des diesjährigen Kulturhauptstadtjahres im Ruhrgebiet haben die kleinen Buden große Beliebtheit erlangt, deshalb sollen sie bleiben.

Das Überleben des Kunstkiosks

Es gibt Designkioske, Kunstkioske und Kulturbuden, sogar ein Mobil mit dem Ziel die Kunst, das Design und die Kultur auf die Straße zu den Menschen zu holen und zu zeigen, wie alltagstauglich das alles ist. Die Menschen sollen sehen, erkunden, ausprobieren, kooperieren und sich beteiligen.

Nun geht das Kulturhauptstadtjahr im Ruhrgebiet zu Ende und es drängt sich die Frage auf, was bleibt. Was bleibt vom Kunstkiosk? Werden die kleinen Buden, dank der großen Beliebtheit überleben? Wird es sie auch in den nächsten Jahren noch geben?

Das Kunstkiosk 422 in Dinslaken, beispielsweise, ist die wohl kleinste Kleinkunststätte und so beliebt, dass sie bleiben soll. Darf sie an der ehemaligen Zeche Lohberg nicht stehen bleiben, soll sie umziehen. Es gab und gibt Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und rauschende Abende auf etwa 20 Quadratmetern. Was nicht reinpasste wurde vor der Bude zelebriert.

Die Fotografin Hanna Witte hat alle Kioske besucht und erzählt ihre Eindrücke in Bildern. Das Projekt Designkiosk an sich ist bereits seit August 2010 beendet, doch was bleibt? Im Sinne der für das Projekt propagierten Nachhaltigkeit wäre es sicher gut, die kleinen Buden sich auch weiterhin großer Beliebtheit erfreuen zu lassen.

Wir werden sehen.

TS

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