Das Ende vom Geld

Unweit der Börse und Bankenmetropole Frankfurt, traut sich das Staatstheater Darmstadt was. Da kommt es zur Uraufführung von Urs Widmers brandaktueller Satire über eingeschneite Wirtschaftsbosse am Rande der Verzweiflung beim Wirtschaftsgipfel in Davos.
Das Ende vom Geld - Staatstheater DarmstadtAm 24. März ist die Premiere zu Urs Widmers Wirtschaftstheater„Das Ende vom Geld“, inszeniert von Michael Helle. Ihr wisst, wie es ist, in einer Notlage zeigen sich die wahren Gesichter der Menschen. Ist man eingeschneit, nutzt auch alle das Geld erstmal nichts. Die Akkus sind leer, die Mobilfunknetze zusammengebrochen und dabei warten doch 812 Millionen Euro darauf liquide und investiert zu werden. Welche eine Folter!

Nun legen sie alle Karten auf den Tisch und profilieren sich bis zum Erbrechen. Die Herren Wirtschaftsbosse schleudern sich Hedgefonds, Headquarters, Handelsbeziehungen, Steuersatz und Steuersünder, Boni, Leitzins, Investments, Marktpropheterie nur so um die Ohren.
Vom Wetteiferfieber, über die Ratschlagekstase, bis hin zum Fieberwahn einer finanziellen Apocalypse strudeln Widmers Charaktere ins Gruselkabinett.

Die Schauspieler sind: Uwe Zerwer (Der Banker), Diana Wolf (Die Geliebte des Bankers), Gerd K. Wöfle (Der Unternehmer), Matthias Kleinert (Der Professor), Pao Su Chiang (Ein Chinese), Hubert Schlemmer (Der Minister), Heinz Kloss (Der Bischof), Christina Kühnreich (Die NGO-Delegierte), Tom Wild (Der Hoteldirektor), Tobias Gondolf (Der Koch)

Schaut und hört Euch mehr über Beträge und Betrüge mit Biss an. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.

Bühne und Kostüme hat übrigens Achim Römer erschaffen.

Premiere 24. März 2012 | Kleines Haus
Das Ende vom Geld
Urs Widmer | Schauspiel
Uraufführung

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