Da stehen einem Hut und Haare zu Berge…

Am Dienstag war es endlich soweit und das mittlerweile komplett fränkische Führungsduo eröffnete nach drei Monaten Sommerpause wieder die Pforten zur Anstalt. Nach dem Weggang des misanthropischen Patientensprechers Lothar Dombrowski und dem Neueinzug des fränkischen Cordhutträgers Erwin Pelzig war man natürlich gespannt, wie sich diese personelle Neuordnung auf das Konzept der Sendung wohl auswirken könnte.

Neues aus der Anstalt mit Erwin Pelzig

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von www.pelzig.de

Viele befürchteten schon im Vorfeld, dass die Anstalt bzw. das Zusammenspiel der Akteure doch gehörig an Biss verlieren könnte, steht doch die Figur des Erwin Pelzig eher für die grüblerischen, leisen Töne.

Ausreichend politisch brisanten Stoff hatten die Männer mit den eigenwilligen Kopfbedeckungen und ihre Gäste auf jeden Fall zu verarbeiten, was wie immer inhaltlich gewohnt bissig und pointiert umgesetzt wurde. Auch Pelzigs Einstand wurde konzeptionell gut gelöst. Allerdings muss man auch sagen, dass es wohl noch etwas Zeit braucht, bis sich die zwei Franken in ihrem Zusammenspiel so gut ergänzen, wie es beim Duo Priol/Schramm der Fall war. Dennoch hatten viele eine große Träne im Knopfloch. Auch wenn man insgesamt eine gute Sendung zu sehen bekam, ertappte man sich als regelmäßiger “Anstaltsgugger“ doch immer wieder dabei, dass man auf die grollende, erlösende Stimme des Einarmigen wartete. Aber was soll man sagen…vorbei ist vorbei!

Gut Ding will Weile haben und schließlich ist die Lücke die Georg Schramm hinterlassen hat nicht so einfach zu füllen. Man sollte den beiden Franken wünschen, dass es so gelungen weitergeht, wie es begonnen hat und dass das erfrischend hohe Niveau der Anstalt gehalten wird. Der Pelzig ist nämlich, genau wie es schon gesagt wurde… nicht nur ein “fränkischer Konsonantenschänder“ sondern auch ein  „DIP DOP DYP“!! 😉

FN

(2 Posts)

3 thoughts on “Da stehen einem Hut und Haare zu Berge…

  1. U.S.

    Die Sendung war wirklich gut, aber man hat den Georg Schramm schon vermisst. Aber das wird schon mit den Franken. Da sehe ich optimistisch in die Zukunft!

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