Schuld und Sühne

Sicher habt Ihr ihn gesehen. Gestern, also am 3o. Januar 2011 lief anstatt eines Tatortes ein Schimanski. Sumpf!

Sumpf - Der Schimanski im ersten

Einst erregte er Aufsehen, als unkoventioneller Bulle, den der Zuschauer des ARD-Krimis schon mal in Shorts erlebte. Das muss für seine Zeit wohl aufregend gewesen sein – hat es doch die Struktur der Tatorte geändert und das Privatleben der Ermittler mehr in den Vordergrund gerückt. Die konventionelle Ermittlungsarbeit geriet dafür etwas in den Hintergrund.

Nun konnten die Zuschauer sich gestern einen Schimanski anschauen – der ja eigentlich gar nicht mehr im Dienst ist – und trotzdem in Sachen „Schuld und Sühne“ ermittelt. Und gleich werden Stimmen laut, die da sagen: Lasst ihn doch einfach in Pension bleiben! Da regt sich Protest, dass Hänschen – der ja mittlerweile schon an die 70 Jahre alt sien müsste – noch immer zum Polizeidienst verdonnert sei. Leute, so ist das in Zeiten des demographischen Wandels! Sicher ist der Storyschreiber einfach visionär. Andernfalls würde ja auch alles zu klar auf der Hand liegen. Es geht ja um den „Sumpf“ – wie immer!

Ihr habt den Schimanski „Schuld und Sühne“ verpasst? Dann schaut doch mal in die Mediathek – da gibt’s den Streifen in voller Länge nochmal zu sehen.

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