Alles, was wir geben mussten

Dieser Film macht Gänsehaut und lässt uns an der Zukunft zweifeln. Carey Mulligan, Keira Knightley, Andrew Garfield, Charlotte Rampling und andere spielen die Schrecken der Zukunft, hervorragend inszeniert von Mark Romanek.

Alles, was wir geben mussten

Bild: Alles, was wir geben mussten, Verleih FOX, www.alles-was-wir-geben-mussten.de

Die Jugendlichen Kathy, Tommy und Ruth kommen in ein Internat namens Hailsham auf dem Land in England. Eine ganz normale Schule? Der Schein trügt. Anstatt Lehrern gibt Aufseher. Kontakt zur Außenwelt ist unmöglich.  Die Schüler sind zwar ganz normale Jugendliche, die sich verlieben, die träumen und Freunde haben, aber sie sind keine wirklichen Schüler. Sie sind nicht hier zum lernen, sie haben eine andere Bestimmung. Sobald wir herausfinden, welche das ist, schaudert es uns über die Maßen. Doch das seht ihr dann im Film.

Der Film „Alles, was wir geben mussten“ basiert auf der Buchvorlage von Kazuo Ishiguro, das Drehbuch verfasste Alex Garland. Mark Romanek glänzt als Regisseur. Er schafft es, die scheinbare Idylle in einer geschickt tristen Komposition zu fassen und uns von Anfang an etwas vermissen  zu lassen. Die Fassade bröckelt nicht nur, was die Einrichtung angeht und wir Zuschauer sind aufgefordert zwischen den Zeilen zu lesen. Zu viel wollen wir nicht verraten.

Zum Trailer

Zum Buch von Kazuo Ishiguro, erschienen bei btb – randomhouse

Schaut Euch diesen Film an.

Alles, was wir geben mussten
(Originaltitel: Never Let Me Go)
Drama/Science Fiction – Großbritannien/USA 2010
Seit 14.04.2011 in den deutschen Kinos

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